ÖFFNUNGSZEITEN

Corona-bedingt verkürzt:

Dienstag–Sonntag
und Feiertage
11.00 – 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Sonderausstellungen

En Zöllechs ahle Muure
05.07. – 31.12.2020

im Rahmen der Dauerausstellung

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Geheimnisse römischer Schmucksteine
bis 25.10.2020

– verlängert –

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Die Ausstellungen sind weitestgehend barrierefrei zu besichtigen.

Das Museum ist klimatisiert!

TERMINVORSCHAU

Kino
17.07.2020, 19.00 Uhr
21.08.2020, 19.00 Uhr

Aux Champs-Elysées
04.09.2020, 20.00 Uhr


Anmeldung erforderlich!

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"En Zöllechs ahle Muure"

(c) Larina Brüggen, Zülpich

05.07.2020 31.12.2020

Zülpich. Die Stadt Zülpich kann auf eine jahrtausendealte Geschichte zurückblicken. Zerstörungen, aber auch sich wandelnde Anforderungen machten Veränderungen im Stadtbild notwendig.

In ihrer Master-Thesis im Fachbereich Architektur an der TH Köln beschäftigte sich Larina Brüggen M.A. mit diesen Entwicklungen und Neugestaltungen. Ihr Ziel war es, einen Vorschlag für die Schaffung weiterer Naherholungs- und Wohngebiete auf Basis der geschicht-lichen Entwicklungen zu machen.

In der Ausstellung präsentiert sie relevante historische Informationen und ihr daraus resul-tierendes Ergebnis zur Verbesserung der Infrastruktur und Erhöhung der Lebensqualität bei gleichzeitigem Wachstum der Stadt.

Hinweis: Die Ausstellung „En Zöllechs ahle Muure" kann mit einem Ticket der Dauerausstellung besichtigt werden!


Rahmenprogramm zur Ausstellung

- Informationen folgen in Kürze -



"Geheimnisse römischer Schmucksteine - Gemmennachschnitte von Gerhard Schmidt"

Nachschnitt der Gemma Augustea (c) Gerhard Schmidt, Idar-Oberstein

18.01.2020 - 25.10.2020
- verlängert -

Zülpich. Schmucksteine – seit Jahrtausenden faszinieren sie die Menschen.

Bereits zu Altbabylonischer Zeit, also vor 4.000 Jahren, wurden Edelsteine geschnitten. Aus den wertvollen Steinen wurden Szenen aus der Welt der Götter und Könige gearbeitet.

Auch die Hethiter, Assyrer, Ägypter und Mykener beherrschten die Kunst des Stein-schneidens. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterte sich das Themenfeld und neben sakralen wurden auch profane Motive dargestellt.

Im Römischen Reich war die Nachfrage nach Schmucksteinen ungebrochen groß. Vom Siegel-ring bis zu den, rein der Zierde des menschlichen Körpers dienenden, Schmucksteinen gab es alles. Auf diesen Edelsteinen wurden nicht nur die mannigfachsten Themen dargestellt, auch die Qualität der technischen Bearbeitung war sehr unterschiedlich. War das Budget zu gering für einen Edel- oder Halbedelstein, so erwarb man ein aus Glas gegossenes Objekt. Dieses imitierte unter Umständen die Farben und Formen von Edel- und Schmucksteinen so gut, dass der Unterschied für den Laien kaum zu erkennen war.

Schmucksteine wurden im Römischen Reich jedoch auch zu Propagandazwecken genutzt. Es gibt große Prunkedelsteine, welche die Herrscherfamilien im Kreise von Gottheiten zeigen. Sie sollten den Machtanspruch des Herrscherhauses demonstrieren und festigen. Auch sollte der Zusammenhalt der Dynastie damit beschworen werden.

Bis ins Detail ist heute noch nicht bekannt, mit welcher Technik diese großen und extrem seltenen und deshalb auch äußerst wertvollen Edelsteine bearbeitet worden sind.

Gerhard Schmidt aus Idar-Oberstein hat diese kostbare Gattung römischer Hofkunst an den weltweit verteilten Originalen untersucht und als professioneller Gemmenschneider die Fertigungstechnik experimentel erforscht.

Neben originalen römischen Schmucksteinen aus dem privaten Bereich sind Nachschnitte der antiken Prunkkameen zu sehen – ein Überblick, der allein mit Originalen unmöglich wäre.


Rahmenprogramm zur Ausstellung
– unter Vorbehalt

Sonntag, 04.10.2020, 15 Uhr: kostenlose Führung (nur Eintritt)