ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag–Freitag
10.00 - 17.00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage
11.00 - 18.00 Uhr

Montag geschlossen

Sonderausstellungen

Kinder, Kinder! Vom Badefrust zur Badelust?
ab der Wiederöffnung
bis zum Sommer

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Die Ausstellungen sind weitestgehend barrierefrei zu besichtigen.

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++ Erneute Schließung ++

Liebe Besucher*innen, leider muss das Museum ab dem 20. April 2021 auf Grund der Rücknahme der Allgemeinverfügung des Kreises Euskirchen vom 28. März 2021 bis auf Weiteres schließen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Unsere neue Panoramatour ist nun online und lädt Sie zu einem digitalen Spaziergang durch das gesamte Museum ein – von Ihrem Zuhause aus. Bei einem Besuch können Sie die Dauerausstellung dann im Original erleben, genau wie unsere wechselnden Sonderausstellungen.

Bleiben Sie gesund!Ihr Museumsteam


Ein Museum, ein Objekt, eine Minute

Foto: © Anna-Maria Marx, LVR

Öllampen

Vitruv beschrieb in seinen Zehn Büchern über Architektur wo Fenster in das Mauerwerk der Thermen eingelassen werden sollten, um die Räumlichkeiten optimal zu beleuchten und aufzuwärmen. Während der frühen Morgen- und späten Abendstunden und in der dunklen Jahreszeit musste die Badeanlage künstlich beleuchtet werden. Hierfür nutzte man Öllampen und Fackeln. Besonders Öllampen aus gebranntem Ton oder Metall waren in der Antike weit verbreitet. Die meist zwischen sieben und 15 cm großen, runden oder ovalen Lampen haben oben auf dem Lampenkörper, dem sogenannten Spiegel, ein kleines Loch, durch das man die Lampe mit Öl befüllen konnte. Meist war das Loch etwas vertieft in den Spiegel gearbeitet, wodurch ein Verschütten des Öls vermieden werden sollte. In einen Fortsatz der Lampe, der Schnauze, war das Dochtloch eingearbeitet. Der Docht bestand aus Hanf oder Flachs und saugte sich mit Öl voll. Sobald dieser ölgetränkt war, konnte er angezündet werden. Bei dem verwendeten Öl handelte es sich zumeist um Olivenöl, da es gute Brenneigenschaften hat und leicht erhältlich war. Bei einigen Lampen findet man auf dem Spiegel zusätzlich kleine Belüftungslöcher. Gegenüber der Schnauze befindet sich am Lampenkörper der Henkel, um die Lampe während des Betriebs transportieren zu können, ohne sich zu verbrennen. Der Spiegel einer Öllampe war oft mit Reliefs verziert. Als Motive wurden vor allem Darstellungen aus dem Alltag, aber auch aus der Götterwelt verwendet. Die Öllampen aus Metall konnten auf Grund des Materials und des Herstellungsprozesses aufwendig gestaltet sein. Eine solche aus dem 3./4. Jahrhundert nach Christus wurde im Bereich der Römerthermen Zülpich gefunden und ist in der Dauerausstellung des Museums zu sehen. Die aus Bronze gefertigte Lampe ist 12 cm lang, 5,5 cm breit und hat eine Höhe von 6 cm. Auffällig ist der Henkel der Lampe, der in Form eines nach hinten gewendeten Tierkopfes, eventuell desjenigen eines Rehs, gegossen wurde. Sowohl auf dem Genick des (Reh-) Kopfes am Henkel, als auch auf dem Spiegel der Lampe befindet sich ein kleiner Delfin. Auf dem großen Loch des Lampenspiegels, das zum Eingießen des Öls diente, könnte ursprünglich ein Lampendeckel gesessen haben. Die Kettenkonstruktion, die zum Aufhängen der Lampe diente, wurde im 20. Jahrhundert ergänzt.





Weltwassertag

Abwasser- und Regenrinne, Foto: © Axel Thünker

Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen (UN) in jedem Jahr am 22. März zum Weltwassertag auf. Mit jährlich wechselnden Schwerpunkten und Oberthemen soll der Tag auf die Bedeutung von Wasser als endlicher Ressource hinweisen und gleichzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem lebenswichtigen Element sensibilisieren. Das diesjährige Motto ist „Valuing Water“ und soll darauf aufmerksam machen, dass dem Wasser neben einem finanziellen, ökologischen und soziokulturellen auch ein ganz individueller Wert zugesprochen werden kann und muss. Während Wasser in Mitteleuropa beispielsweise ein scheinbar unendliches Gut ist, haben noch immer rund 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen oder nur indirekten Zugang zu sauberem (Trink-)Wasser. Die komfortable Situation in Mitteleuropa sollte also weder verallgemeinert noch als selbstverständlich angesehen werden. Dass man sich auch schon in der Antike dem Wert des Wassers bewusst war, kann am Beispiel der Toilettenanlage von römischen Thermen erläutert werden: Diese bestand unter anderem aus einer wahrscheinlich hölzernen Sitzbank mit schlüssellochförmigen Öffnungen, unter denen ein wasserführender offener Kanal die Fäkalien abtransportierte. Das dafür verwendete Wasser speiste sich oft aus ‚gebrauchtem‘ Wasser des Kaltbades und aus Regenwasser, welches vom Dach der Thermenanlage dorthin geleitet wurde. Das Abwasser fungierte demenentsprechend also auch zur Spülung der Toilette. Eine Idee, die auch heutzutage wieder genutzt wird und den privaten Wasserverbrauch reduzieren hilft – ganz im Sinne des Weltwassertages.





Halbjahresprogramm

Da langfristige Planungen für die erste Jahreshälfte sowie die zweite Jahreshälfte 2021 aufgrund der aktuellen Situation schwierig sind, werden wir für diesen Zeitraum keine gedruckten Halbjahresprogramme veröffentlichen.


Dennoch bieten wir - unter Vorbehalt - sofern möglich wieder eine abwechslungsreiche Mischung an Kulturangeboten an.

Neue Sonderausstellungen, Musik, Vorträge und Kabarett laden hoffentlich bald wieder zum Verweilen und Nachdenken in den Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur ein.
Natürlich dürfen dann unsere monatlichen Sonntagsführungen und die Veranstaltungsreihe "Kino. Klassiker der Filmgeschichte" nicht fehlen.
Spezielle Angebote für Familien sind z. B. unsere halbjährlichen Taschenlampenführungen und der Kindertag.

Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie wie gewohnt hier in unserem Veranstaltungskalender oder auf Anfrage im Museum.

Gerne nehmen wir sie auch in den Verteiler für unseren Newsletter auf. Senden Sie dafür bitte eine kurze Email an .



Geschenke aus dem Museum

Geburtstage, Namenstage, Jubiläen, Feiertage:

Schenken Sie doch eine Flasche Wein nach römischer Art mit passendem Trinkbecher, Seife oder sogar Eintrittskarten für das Museum oder eine der Abendveranstaltungen.

Nicht nur passend zur jeweiligen Sonderausstellung, sondern auch zu den Jahreszeiten haben wir entsprechende Produkte im Sortiment: Im Winter zum Beispiel ein Vogelfutterhaus aus Pappe zum selber zusammen basteln.

All dies bekommen Sie in unserem Museumsshop während der regulären Öffnungszeiten.





Audioguides

- Ausleihe bis auf Weiteres nicht möglich -

Ein inklusives Audioguide-System kann ab Mai 2019 in den Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur genutzt werden. So werden Menschen mit den unterschiedlichsten körperlichen und geistigen Bedürfnissen durch das Museum geführt. Insgesamt kann aus fünf verschiede-nen Versionen gewählt werden: Erwachsene, leichte Sprache, Gebärdensprache, Englisch und ein spezieller Kinderguide.

An 14 Stationen können Museumsgäste weitere Informationen zu Ausstellungsstücken und der Geschichte der Badekultur der letzten 2000 Jahre erfahren.

Kinder können weiterhin mit Julia & Jonas das Museum entdecken und zukünftig zwischen dem Comic oder dem Audioguide wählen, um die Museumsrallye machen zu können.

Die 20 Geräte werden im Museumsshop kostenfrei (10€ Pfand pro Gerät) an Einzelpersonen ausgegeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur eine begrenzte Anzahl an Audioguides bereit-stellen können. Diese sind hauptsächlich Einzelbesuchern und Familien vorbehalten. Für Gruppen empfehlen wir die Buchung einer Führung.



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