ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag–Freitag
10.00 - 17.00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage
11.00 - 18.00 Uhr

Montag geschlossen

Sonderausstellungen

Kinder, Kinder! Vom Badefrust zur Badelust?
13. März bis 05. September 2021

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Die Ausstellungen sind weitestgehend barrierefrei zu besichtigen.

Das Museum ist klimatisiert!

TERMINVORSCHAU

Tagesaktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier.

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++ Geöffnet ++

Liebe Besucher*innen,
wir freuen uns sehr, dass wir Sie wieder in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur begrüßen dürfen!

Auf Grund des niedrigen Corona-Inzidenzwertes im Kreis Euskirchen freuen wir uns sehr, dass wir Sie nun wieder ohne Voranmeldung bei uns im Museum begrüßen dürfen.

Um eine infektionsschutzrechtliche Kontaktverfolgung sicherstellen zu können, müssen Sie ein Formular für die Registrierung Ihrer Daten vor Ort ausfüllen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bleiben Sie gesund! Ihr Museumsteam



Unsere neue Panoramatour ist nun online und lädt Sie zu einem digitalen Spaziergang durch das gesamte Museum ein – von Ihrem Zuhause aus. Bei einem Besuch können Sie die Dauerausstellung dann im Original erleben, genau wie unsere wechselnden Sonderausstellungen.



Internationaler Museumstag 2021

Anlässlich des Internationalen Museumstages, der unter dem Motto "Museen inspirieren die Zukunft" stattfindet, laden wir Sie zu einer kleinen Führung durch unser Museum ein. Unser Volontär Michael Meurer gibt Ihnen einen Einblick in die zukunftsweisende Bauweise römischer Thermen.



Ein Museum, ein Objekt, eine Minute

Der Bottich diente unter anderem als Sammelbehälter für die in der Badestube produzierte Reinigungslauge. Foto: © Miriam Stachiw, LVR

„laugen machen“

Während man heutzutage beim Duschen einfach zu einer Flasche Duschgel greift, um sich zu Waschen, wurde in römischer Zeit Öl verwendet. Man rieb seinen trockenen Körper damit ein und schabte anschließend den Ölfilm mit dem eingebundenen Schmutz, Staub und Schweiß mit einer sogenannten Strigilis ab, bevor man sich mit Wasser benetzte. Im Mittelalter wusch man sich hauptsächlich mit Lauge, die man einfach herstellen konnte. In der Schrift: „Ein andechtig geistliche Badenfahrt“, die 1514 erschien, beschrieb der Franziskaner Thomas Murner die Vorgänge in einer Badestube, unter anderem auch, wie dort Lauge hergestellt wurde:

„Zu laugen muß man eschen han,

durch einen sack abrinnen lan

das wasser, so wirt lougen dan, …“

(Thomas Murner, „Badenfahrt“, 1514)

In einen Sack wurde Asche (meist Reben-, gelegentlich auch Weidenasche) gefüllt und darauf nach und nach heißes Wasser gegossen. So wurde die Asche ausgelaugt und die entstandene Lauge konnte durch eine kleine Öffnung am unteren Ende des Sackes abfließen und in einem Holzbottich aufgefangen werden.









Weltwassertag

Abwasser- und Regenrinne, Foto: © Axel Thünker

Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen (UN) in jedem Jahr am 22. März zum Weltwassertag auf. Mit jährlich wechselnden Schwerpunkten und Oberthemen soll der Tag auf die Bedeutung von Wasser als endlicher Ressource hinweisen und gleichzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem lebenswichtigen Element sensibilisieren. Das diesjährige Motto ist „Valuing Water“ und soll darauf aufmerksam machen, dass dem Wasser neben einem finanziellen, ökologischen und soziokulturellen auch ein ganz individueller Wert zugesprochen werden kann und muss. Während Wasser in Mitteleuropa beispielsweise ein scheinbar unendliches Gut ist, haben noch immer rund 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen oder nur indirekten Zugang zu sauberem (Trink-)Wasser. Die komfortable Situation in Mitteleuropa sollte also weder verallgemeinert noch als selbstverständlich angesehen werden. Dass man sich auch schon in der Antike dem Wert des Wassers bewusst war, kann am Beispiel der Toilettenanlage von römischen Thermen erläutert werden: Diese bestand unter anderem aus einer wahrscheinlich hölzernen Sitzbank mit schlüssellochförmigen Öffnungen, unter denen ein wasserführender offener Kanal die Fäkalien abtransportierte. Das dafür verwendete Wasser speiste sich oft aus ‚gebrauchtem‘ Wasser des Kaltbades und aus Regenwasser, welches vom Dach der Thermenanlage dorthin geleitet wurde. Das Abwasser fungierte demenentsprechend also auch zur Spülung der Toilette. Eine Idee, die auch heutzutage wieder genutzt wird und den privaten Wasserverbrauch reduzieren hilft – ganz im Sinne des Weltwassertages.





Halbjahresprogramm

Da langfristige Planungen für die erste Jahreshälfte sowie die zweite Jahreshälfte 2021 aufgrund der aktuellen Situation schwierig sind, werden wir für diesen Zeitraum keine gedruckten Halbjahresprogramme veröffentlichen.


Dennoch bieten wir - unter Vorbehalt - sofern möglich wieder eine abwechslungsreiche Mischung an Kulturangeboten an.

Neue Sonderausstellungen, Musik, Vorträge und Kabarett laden hoffentlich bald wieder zum Verweilen und Nachdenken in den Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur ein.
Natürlich dürfen dann unsere monatlichen Sonntagsführungen und die Veranstaltungsreihe "Kino. Klassiker der Filmgeschichte" nicht fehlen.
Spezielle Angebote für Familien sind z. B. unsere halbjährlichen Taschenlampenführungen und der Kindertag.

Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie wie gewohnt hier in unserem Veranstaltungskalender oder auf Anfrage im Museum.

Gerne nehmen wir sie auch in den Verteiler für unseren Newsletter auf. Senden Sie dafür bitte eine kurze Email an .



Geschenke aus dem Museum

Geburtstage, Namenstage, Jubiläen, Feiertage:

Schenken Sie doch eine Flasche Wein nach römischer Art mit passendem Trinkbecher, Seife oder sogar Eintrittskarten für das Museum oder eine der Abendveranstaltungen.

Nicht nur passend zur jeweiligen Sonderausstellung, sondern auch zu den Jahreszeiten haben wir entsprechende Produkte im Sortiment: Im Winter zum Beispiel ein Vogelfutterhaus aus Pappe zum selber zusammen basteln.

All dies bekommen Sie in unserem Museumsshop während der regulären Öffnungszeiten.





Audioguides

- Ausleihe bis auf Weiteres nicht möglich -

Ein inklusives Audioguide-System kann ab Mai 2019 in den Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur genutzt werden. So werden Menschen mit den unterschiedlichsten körperlichen und geistigen Bedürfnissen durch das Museum geführt. Insgesamt kann aus fünf verschiede-nen Versionen gewählt werden: Erwachsene, leichte Sprache, Gebärdensprache, Englisch und ein spezieller Kinderguide.

An 14 Stationen können Museumsgäste weitere Informationen zu Ausstellungsstücken und der Geschichte der Badekultur der letzten 2000 Jahre erfahren.

Kinder können weiterhin mit Julia & Jonas das Museum entdecken und zukünftig zwischen dem Comic oder dem Audioguide wählen, um die Museumsrallye machen zu können.

Die 20 Geräte werden im Museumsshop kostenfrei (10€ Pfand pro Gerät) an Einzelpersonen ausgegeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur eine begrenzte Anzahl an Audioguides bereit-stellen können. Diese sind hauptsächlich Einzelbesuchern und Familien vorbehalten. Für Gruppen empfehlen wir die Buchung einer Führung.



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