ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag–Freitag
10.00 - 17.00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage
11.00 - 18.00 Uhr

Montag geschlossen

TERMINVORSCHAU

VORTRAG:
Medizin im Mittelalter

Freitag, 1. März
19 Uhr

SENIORENFÜHRUNG:
Dauerausstellung
Sonntag, 3. März
15 Uhr

KINO:
Klassiker der Filmgeschichte
Freitag, 15. März
19 Uhr

Tagesaktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier.

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Liebe Besucher*innen,

unsere Panoramatour lädt Sie zu einem digitalen Spaziergang durch das gesamte Museum ein – von Ihrem Zuhause aus.
Bei einem Besuch können Sie die Dauerausstellung dann im Original erleben, genau wie unsere wechselnden Sonderausstellungen.





Vorschau auf die nächste Sonderausstellung

Bildangabe: Honoré Daumier, DR 1029, in: Le Charivari, 16.05.1843, RTZ.

Zur kommenden Sonderausstellung "Baden mit Humor. Französische Karikaturen von Honoré Daumier und Anderen" präsentieren wir wöchentlich ein "Appetithäppchen" (Amuse-Gueule) als Countdown.

Die Pariser Ruderer - Eine Rettung wider Willlen

- „Aber ich sag' Ihnen doch, dass ich schwimmen kann, und ich wäre gut ohne Hilfe dieses Herren aus dem Wasser gelangt!“

- „Das macht keinen Unterschied... das Gesetz ist ganz eindeutig... Sie müssen 25 Francs an Ihren Retter zahlen... als Beispiel: wenn man Sie tot gerettet hätte, hätten Sie ihm nur 15 Francs zahlen müssen.“









Ein Museum, ein Objekt, eine Minute

Bild: Honoré Daumier in einer Fotographie von Nadar (1820-1910).

26. Februar - Bonne anniversaire, Honoré Daumier (1808-1879)!

Heute wäre der französische Grafiker und Karikaturist 216 Jahre alt geworden. Schon seit Beginn des Jahres stellen wir seine Werke wöchentlich im Zeichen der kommenden Sonderausstellung „Baden mit Humor. Französische Karikaturen von Honoré Daumier und Anderen“ vor. Seinen Geburtstag nehmen wir daher zum Anlass, den Künstler und seinen Lebensweg genauer vorzustellen.

Daumier wuchs mit seinen neun Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf. Zunächst wohnte die Familie in Marseille, dann zog sie 1817 nach Paris. Bereits mit elf Jahren musste der junge Honoré auf Verlangen seines Vaters die Schule verlassen und sich als Laufbursche und Gehilfe verdingen.

Schon früh zeigte Honoré eine Begabung für das Zeichnen. Der Künstler Alexandre Lenoir sollte daher sein Talent fördern und brachte Daumier dazu, Figuren aus seiner Sammlung und im Louvre abzuzeichnen. Mit 17 Jahren begann der junge Künstler dann eine Ausbildung bei einem Verleger und Lithographen.

Nachdem er im Jahr 1829 den Verleger Charles Philipon traf, war Daumier für diverse satirische Blätter tätig. Für eine seiner Karikaturen, die König Louis-Philippe als ein gewaltiges, Menschen verschlingendes Monstrum darstellt, wurde Daumier wegen Majestätsbeleidigung zu sechs Monaten Haft verurteilt. Nach seinem Gefängnisaufenthalt fokussierte sich der Künstler daher auf die satirische Darstellung des bürgerlichen Milieus. Anerkannt wurde seine Kunstfertigkeit jedoch nie, galt doch die Grafik als eine niedere künstlerische Schaffensart.

Am 10. Februar 1879, im Alter von 70 Jahren, verstarb Daumier in Valmondois.




LVR-MOBILITÄTSFOND

LVR-Mobilitätsfond - Freie Fahrt ins Museum

Mit dem „LVR-Mobilitätsfonds“ möchte der LVR Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Zugang zu Kultur erleichtern. Der „LVR-Mobilitätsfonds“ ermöglicht es Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten im LVR-Verbandsgebiet einen Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten zu den LVR-Museen und den Partnermuseen im LVR-Netzwerk Kulturelles Erbe zu stellen. Es handelt sich dabei um Kostenübernahme für den ÖPNV oder für einen Reisebus, falls das Museum mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar ist. Kosten für Führungen oder museumspädagogische Angebote werden nicht erstattet. Anträge können solange gestellt werden, bis das jährlich verfügbare Budget des Fonds ausgeschöpft ist. Zur Abrechnung sind eine Besuchsbescheinigung sowie der Nachweis der Fahrtkosten einzureichen. Einen Leitfaden zur Antragstellung, die ausführlichen Förderrichtlinien sowie das Antragsformular findet sich auf der Webseite: www.mobilitaetsfonds.lvr.de

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt in alle LVR-Museen. Wird der Museumsbesuch mit der Buchung eines museumspädagogischen Angebotes verbunden, übernimmt der LVR diese Kosten nicht, erstattet werden ausschließlich Fahrtkosten.





Halbjahresprogramm

Wir bieten eine abwechslungsreiche Mischung an Kulturangeboten an:

Neue Sonderausstellungen, Musik, Vorträge und Kabarett laden zum Verweilen und Nachdenken in den Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur ein.
Natürlich dürfen auch unsere monatlichen Sonntagsführungen und die Veranstaltungsreihe "Kino. Klassiker der Filmgeschichte" nicht fehlen.
Spezielle Angebote für Familien sind z. B. unsere halbjährlichen Taschenlampenführungen und der Kindertag.

Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie wie gewohnt hier in unserem Veranstaltungskalender oder auf Anfrage im Museum.

Gerne nehmen wir Sie auch in den Verteiler für unseren Newsletter auf. Senden Sie dafür bitte eine kurze Email an .



Geschenke aus dem Museum

Geburtstage, Namenstage, Jubiläen, Feiertage:

Schenken Sie doch eine Flasche Wein nach römischer Art mit passendem Trinkbecher, Seife oder sogar Eintrittskarten für das Museum oder eine der Abendveranstaltungen.

Nicht nur passend zur jeweiligen Sonderausstellung, sondern auch zu den Jahreszeiten haben wir entsprechende Produkte im Sortiment.

All dies bekommen Sie in unserem Museumsshop während der regulären Öffnungszeiten.





Audioguides

Ein inklusives Audioguide-System kann in den Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur genutzt werden. Insgesamt kann aus fünf verschiedenen Versionen gewählt werden: Erwachsene, leichte Sprache, Gebärdensprache, Englisch und ein spezieller Kinderguide.

An 14 Stationen können Museumsgäste weitere Informationen zu Ausstellungsstücken und der Geschichte der Badekultur der letzten 2000 Jahre erfahren.

Kinder können weiterhin mit Julia & Jonas das Museum entdecken und zukünftig zwischen dem Comic oder dem Audioguide wählen, um die Museumsrallye machen zu können.

Die 20 Geräte werden im Museumsshop kostenfrei für den Museumsbesuch an Einzelpersonen ausgegeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur eine begrenzte Anzahl an Audioguides bereit-stellen können. Diese sind hauptsächlich Einzelbesuchern und Familien vorbehalten. Für Gruppen empfehlen wir die Buchung einer Führung.







Nachruf

Dr. Iris Hofmann-Kastner

Mit tiefer Betroffenheit und Trauer erfüllt uns der Tod unserer Museumsleiterin Frau Dr. Hofmann-Kastner, die am 6. Dezember nach schwerer Krankheit im Alter von 55 Jahren verstorben ist.
Nach dem Studium mit Schwerpunkt Kunstgeschichte in Saarbrücken und Köln mit anschließender Promotion, einigen Jahren bei KölnTourismus und einem wissenschaftlichen Volontariat im Rheinischen Landesmuseum Trier zog es Frau Dr. Hofmann-Kastner nach Zülpich. Dort begleitete sie den Aufbau des Museums der Badekultur in seiner heutigen Form als Projektmitarbeiterin bei der Stadt Zülpich. Nach langer Vorbereitung wurde das Museum zum 01.04.09 Teil des LVR-Kulturnetzwerkes. Frau Dr. Hofmann-Kastner wurde die erste Museumsleiterin, die für den Landschaftsverband Rheinland die Betriebsführung des Hauses übernommen und in den 14 Jahren ihrer Tätigkeit entscheidend geprägt hat. Sie war eine exzellente Fachwissenschaftlerin und zählte zu den führenden Expertinnen auf dem Gebiet der europäischen Badekultur.
Ihr Museum lag ihr am Herzen: Über 30 Ausstellungen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten hat sie in den letzten 15 Jahren in Zülpich gezeigt, größtenteils selbst kuratiert, und damit einem möglichst breiten Publikum – das war ihr immer besonders wichtig – die ganze Breite der Badekultur aufgezeigt: Von Barbie bis zum Kurort, von Salentin bis zum Alltag im All war alles vertreten, was diesem Kontext zugeordnet werden kann. Durch eine permanente Netzwerkarbeit und Teilnahme an überregionalen Großprojekten wie der Landesgartenschau 2014 positionierte sie ihr Museum publikumswirksam und machte es durch zahlreiche Kooperationen und Angebote einem großen Publikum bekannt. Über das Museum und die Region hinaus war sie als exzellente Netzwerkerin bekannt, der die Vermittlung an alle Altersgruppen und der niederschwellige Ansatz mit dem Angebot „Schüler führen Schüler“ ein besonderes Anliegen war. Auch die von ihr eingeführten „Taschenlampenführungen“ spiegeln diesen Ansatz. Aktuelle Entwicklungen in der Region prägte sie unmittelbar durch ihre Arbeit im Lenkungskreis der LAG Zülpicher Börde e.V.
Als Kulturbotschafterin des LVR verstand sie es, geschickt die Geschichte der Region im Zusammenspiel mit der Stadt Zülpich, dem Zülpicher Geschichtsverein und den handelnden Akteuren wie dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, dessen Regionalverband Euskirchen sie auch vorstand, als verbindendes Element zu präsentieren.

Die Kultur- und Museumswelt verliert mit ihr eine engagierte Kollegin, wertgeschätzte Museumsleiterin und vor allem einen geradlinigen und herzlichen Menschen. Der Landschaftsverband Rheinland empfindet tiefe Dankbarkeit und Respekt vor der Lebensleistung einer besonderen Wissenschaftlerin und Museumsleiterin.

Ihre Inspiration und unkonventionelle Art wird unserem Haus fehlen.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen.



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